Wenn nicht jetzt wann dann?

Wenn ich mich an Gespräche der letzten Zeit so erinnere, fällt auf, das viele Menschen mit Ihren Lebensumständen unzufrieden oder unglücklich sind. Dies betrifft die berufliche wie auch die persönliche Situation.

Angesprochen darauf, warum sie denn dann diesbezüglich keine Veränderung vornehmen, kommt in den meisten Antworten das Wort „Sicherheit“ vor. Das man trotz der Unzufriedenheit ja aber die „Sicherheit“ der gewohnten Arbeitsumgebung inklusive der bekannten Abläufe schätzt und nicht aufgeben will. Das man trotz der unglücklichen Beziehung, die „Sicherheit“ einer Partnerschaft braucht.
Aber was bedeutet „Sicherheit“ in diesem Kontext?
Sie bedeutet notwendigerweise eine ständige Kompromissbereitschaft und ein „sich Selbst aufgeben“ auf Raten bis hin zur Selbstverleugnung – ich lebe nicht, ich werde gelebt.
Was ist diese „Sicherheit“ denn dann überhaupt wert?
Wenig bis nichts, denn sie hindert Dich die meiste Zeit daran, deine Neigungen, Talente und Träume zu verwirklichen und zu leben, da Du nicht „in Dir“ und „bei Dir“ bist, sondern immer „außer Dir“, im sprichwörtlichen Sinne.
Dieses Leben ist zu kostbar und leider meistens auch zu kurz, als dass man es für etwas oder jemanden vergeudet, was nicht dem eigenen Selbst und seiner Vision von einem glücklichen Leben entspricht.
Also pfeiff auf diese „Sicherheit“, denn sie hält dich von Dir selbst und Deinem Leben ab und fang an – denn jetzt ist die Zeit für Veränderung – wenn nicht jetzt, wann dann?

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